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Schülerzeitung des Kopling Kollegs Freiburg

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Schülerzeitung des Kopling Kollegs Freiburg

 

 

Wann war was das erste Mal?
Auflistung von A-Z mit ausgesuchten Dingen, über die man sich selten einmal Gedanken macht. Gefholfen hat uns bei dieser Auflistung ein Buch mit dem ähnlichen Titel "Was war wann das erste Mal - Ein vergnügliches Lexikon" von Patrick Robertson. Leider gibt es das in Geschäften schon lange nicht mehr zu kaufen. Eine Alternative allerdings findet man vom ADAC, wir haben diese ganz unten verlinkt. Ansonsten half Wikipedia.

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

News der Schülerzeitung des Kopling Kollegs Freiburg

Aspirin
Das erste Aspirin wurde im Mai 1899 von der Firma Bayer in Leverkusen in Pulverform für den Handel hergestellt. Acidumacetylosalicylicum ["Aspirin" ist der gesetzlich geschützte Markenname] war schon im Jahr 1853 von dem Elsässer Chemiker Karl Gerhardt auf synthetischem Wege hergestellt worden.

Aber erst 1897 gelang es Felix Hoffman von der Firma Bayer die Substanz in für therapeutische Anwendung ausreichender Reinheit zu erzeugen. Ursprünglich war Aspirin nur in Deutschland und nur gegen Rezept erhältlich. In Tablettenform, 20 Stück pro Packung, brachte es Bayer erstmals im Jahr 1915 auf den Markt.

Antibabypille
Die erste Antibabypille wurde von Gregory Pincus in Shrewsbury, Massachusetts, entwickelt. Pincus war im jahr 1950 von der Worcester Foundation for Experimental Biology aufgefordert worden, wissenschaftliche Forschungen auf dem Gebiet der Familienplanung anzustellen:

Er sollte ein ideales Verhütungsmittel finden, das "unschädlich, absolut zuverlässig, einfach und praktisch zu handhaben, allgemein anwendbar und ästhetisch" sei. Fünf Jahre lang arbeiteten Pincus und sein Kollege John Rock an der Entwicklung eines oralen Verhütungsmittels, dessen Hauptbestandteile Progesteron und Östrogen bildeten. 1954 wurde mit den ersten klinischen Tests begonnen.

Die erste umfangreiche Versuchsreihe mit dieser Pille startete man 1956 in den Slums von San Juan, Puerto Rico, mit 1.308 Frauen, die sich freiwillig zur Verfügung gestellt hatten. Nach Abschluss der dreijährigen Testreihe waren von den 830 Frauen, die der Testgruppe bis zuletzt angehört hatten, nur 17 schwanger geworden.

Die erste für den Handel produzierte Antibabypille hieß Enovid 10 und wurde am 18. August 1960 von der Firma G.D. Searle Drug Co. in Skokie, Illinois, auf den Markt gebracht.

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Bikini
Der erste Bikini wurde von dem französischen Modeschöpfer Louis Reard entworfen. Die Tänzerin Micheline Bernardi führte ihn auf einer Modenschau am 5. Juli 1946 in Paris vor, vier Tage nach dem die Amerikaner eine Atombombe auf dem Bikiniatoll im Pazifischen Ozean gezündet hatten. Den Namen Bikini hatte sein Erfinder gewählt, um die Bedeutung des Allerneuesten zu symbolisieren.

Das Material des ersten Bikinis war Baumwolle, bedruckt mit einem Zeitungsmuster. Fotos von Micheline Bernardi in der neuen Kreation gingen um die ganze Welt; 50.000 Verehrerbriefe trafen in der folgenden Zeit bei ihr ein.

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Coca-Cola
Das erste Mal wurde Coca-Cola im Jahr 1886 von einem Drogisten namens Pemberton zum Verkauf angeboten. Für Werbung gab er 73 Dollar und 96 Cent aus; er setzte auf Grund dieser Werbung 160 Dollar in Verkäufen ab. Etwa im Jahr 1887 kaufte ein gewisser Asa Candler, ein Apotheker aus Atlanta, Georgia, das Geschäft von den Erben Pembertons.

Kurze Zeit darauf machten ihm Benjamin F. Thomas und Joseph Whitehead aus Chattanooga den Vorschlag, Coca-Cola in Flaschen abzufüllen und zu verkaufen. Er hielt nicht viel von dieser Idee. Schließlich aber gab er nach, und am 1. Juli 1899 wurde ein Vertrag unterschrieben, nach welchem Thomas und Whitehead Abfüllbetriebe einrichten konnten.

Man schaltete eine Werbeagentur ein, und unter manch anderen Werbesprüchen erdachten sie den folgenden, der in Amerika bald sprichwörtlich wurde: "Sold at all founts and carbonated in bottles, 5 cent." Candler verkauften seinen Betrieb 1919 für 25 Millionen Dollar.

Cornflakes
Das erste essfertige Frühstücksgetreide, bestehend aus geschrotetem Weizen, wurde von Rechtsanwalt Henry D. Perky in Denver, Colorado, im Jahr 1893 hergestellt. Die Idee dazu verdankte Perky, der magenkrank war, einem Leidensgenossen, der sich in einem Hotel in Nebraska zum Frühstück in Milch gekochte Weizenkörner servieren liess.

Zunächst wurde das neue Nahrungsmittel nur in Denver und Colorado Springs verkauft. 1895 gründete Perky dann die Natural Food Co. und begann in Worcester, Massachusetts, mit der Fabrikproduktion. Die ersten Getreideflocken hatten eine körnige Struktur und wurden von John Kellogg vom Battle-Creek-Sanatorium in Michigan aus Weizen hergestellt. Die Neuheit wurde erstmals in der Februarwoche 1895 der Zeitschrift "Food Health" angekündigt.

Cornflakes wurden 1898 von Kelloggs Bruder William "erfunden" und von der Firma Sanitas Food in Battle Creek hergestellt.

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Dosenbier
Das erste Dosenbier wurde von der Kreuger-Brauerei in Newark, New Jersey, herausgebracht. Die Dosen waren wie Fäßchen geformt und wurden von der American Can Co. erzeugt. Das Dosenbier kam testweise am 24. Januar 1935 in Richmond, Virginia, auf den Markt.

Dauerwelle
Die erste Dauerwelle wurde von Karl Ludwig Nessler erfunden. Nessler wurde im Jahr 1872 in Todtnau im Schwarzwald geboren, im selben Jahr, in dem der Pariser Haarkünstler Marcel Grateau seine "Marcel-Welle" kreierte.

Als er 1901 nach seiner Ausbildung in der Schweiz und Paris nach London übersiedelte, hatte Nessler bereits mit Experimenten für eine haltbarere Welle begonnen. Eines Tages probierte er an einer Kundin die neue Methode aus, wurde von seinem Arbeitgeber erwischt und fristlos entlassen. Er hatte glücklicherweise genügend finanzielle Mittel, seinen eigenen Salon zu eröffnen und seinen Apparat zu vervollständigen.

Am 08. Oktober 1906 stellte Nessler seinen Dauerwellenapparat einem Kreis von geladenen Berufskollegen vor. Doch trotz, dass das Gerät funktionierte, wurde es mit Skepsis betrachtet. Die Maschine war groß, schwerfällig und die Messingwickler hatten jeweils ein Gewicht von einem Kilo, das die Kundin auf dem Kopf erdulden musste, die Prozedur dauerte ganze sechs Stunden und war obendrein auch noch teuer. Nessler konnte somit pro Jahr nicht mehr als 70 Kundinnen damit beglücken.

Beim Ausbruch des Ersten Weltkriegs siedelte er nach Amerika über und im Jahr 1915 hatte er Glück, da die gefeierte Tänzerin Irene Castle den Bubikopf salonfähig machte und Dauerwellen in große Mode kamen.

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Eheanbahnungsinstitut (Heiratsvermittlung)
Das erste Eheanbahnungsinstitut war das "Office of Addresses an Encounters" (Adressen- und Begegnungsbüro), das Henry Robinson am 29. September 1650 in London eröffnete. In einer Ankündigung heißt es: "Interessenten, die sich selbst oder Freunde verheiraten wollen, können hier Informationen bezüglich Personen und Mitgift einholen."

Das erste Paar, das mittels Computers zueinander gefunden hat, war Shirley Sanders und Robert Kardell, beide 26 Jahre alt. Diese Computervermittlung fand im Rahmen einer amerikanischen Fernsehshow ("People are funny") statt. Das Paar heiratete am 18. Oktober 1959 in Hollywood, die Hochzeitsreise nach Honolulu wurde ihnen von der Fernsehgesellschaft bezahlt.

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Fernsehwerbung
Die erste Fernsehwerbung wurde von der Firma Messrs. Eugène Ltd. aus der Dover Street in London in Auftrag gegeben. Die "Eugène-Methode" der Dauerwellen für Damen wurde zwischen dem 5. und 13. November 1930 auf der Friseurmesse im Londoner Olympia mit Hilfe von Kabelfernsehen vorgeführt. Die Zuseher sollten erfahren, wie "das patentierte Eugène Sachet ihr Haar in weiche, liebliche und natürliche Wellen verwandeln würde".

Flagge auf Halbmast
Die erste Flagge wurde im Juli 1612 an Bord der "Heartsease" auf Halbmast gesetzt, als Ehrenbezeugung für Kapitän James Hall, Leiter einer Expedition auf der Suche nach der Nord-West-Passage, der an der Westküste Grönlands von Eskimos ermordet worden war. Im Logbuch des Schwesternschiffs "Patience" steht: "Als die 'Heartsease' die 'Patience' einholte, hing ihre Fahne herab, ein Zeichen, dass jemand an Bord gestorben war."

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Gleichheitszeichen (=)
Das erste Gleichheitszeichen (=) wurde von Robert Record, Mitglied des College All Souls in Oxford verwendet, und zwar in seiner Algebraschrift "The Whetstone of Witte", die im Jahr 1557 in London erschien. Er erklärte auch, warum er gerade dieses Symbol gewählt hatte: "Keine zwei Dinge können sich mehr gleichen als zwei parallele Linien."

Glückwunschkarte
Die erste Glückwunschkarte für Geburtstage und andere Anlässe wurde von W. Harvey entworfen und von John Thompson im Jahr 1829 in London graviert. Der Entwurf zeigt ein kunstvoll ausgeschmücktes Medaillon, umgeben von Schnörkeln und gekrönt von den Worten: "Für ... zum Jahrestag von ...".

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Horrorfilm
Der erste Horrorfilm war die einspulige Produktion "Dr. Jekyll and Mr. Hyde" von R. L. Stevenson, die im Frühjahr 1908 von der Selig Polyscope Co., Chicago, zum Vertrieg freigegeben wurde.

Die Titelrolle wurde von Richard Mansfield gespielt. Die anderen Mitwirkenden waren die Ensemblekollegen Mansfields, mit denen er bereits in der von George Fish im Jahr 1897 verfassten Bühnenversion mit Luella Forepaugh auf Tournee gegangen war. Der Film hielt sich genau an das Theaterstück, sogar der Bühnenvorhang am Anfang und am Ende wurde mitgefilmt.

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IKEA-Katalog
1951 erschien der erste IKEA-Katalog. IKEA war damals noch ein Versandhandel und hatte sich auf Möbel spezialisiert. Es gibt nur ein Buch, das eine höhere Auflage im Druck hat, als der IKEA-Katalog und das ist die Bibel. IKEA ist die Abkürzung für Ingvar Kamprad Elmtaryd Agunnaryd. Ingvar Kamprad (Vor- und Nachname des Gründers von IKEA) lebte in Schweden auf dem Hof Elmtaryd beim nächstegelegenen Ort Agunnaryd.

Das erste Möbel, das auseinandergelegt wurde, um es zuhause aufbauen bzw. in flachen Paketen verschicken zu können, stammt auch aus der Geschichte von IKEA, denn Ingvar wollte mit seinem Photografen und guten Freund einen Tisch versandfertig verpacken, doch es war etwas umständlich mit den langen Beinen. In einer Verzweiflungspause sagte der Freund dann leichthin: "Wir machen jetzt die Beine ab und legen sie unter den Tisch." Diese Idee sollte nicht nur Spruch bleiben - die flachen Pakete mit den auseinandergeschraubten Möbelteilen wurden geboren.

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Jeans
Die ersten Jeans wurden im Jahr 1850 von dem aus Bayern nach Amerika ausgewanderten Levi Strauss angefertigt. Er kam während des großen Goldrausches nach San Francisco und hatte einige Ballen Stoff bei sich, die er zu Zelten und Wagenplanen verarbeiten wollte.

In dieser Branche gab es allerdings bereits übermächtige Konkurrenz. Strauss verdankte einem Schürfer die Anregung, aus seinem Stoff strapazierfähige Arbeitshosen zu machen. Der Schürfer beklagte sich, dass gewöhnliche Hosen bei seiner Arbeit viel zu schnell durchgewetzt und ruiniert wurden.

Im Jahr 1874 wurden erstmals Nieten an den Jeans angebracht, eine Sitte, die auf eine landläufige Anekdote zurückgeht: Ein Goldsucher namens Alkali hatte die Angewohnheit, Gesteinsproben in den Hosentaschen herumzuschleppen; sein Schneider kam auf die Idee, die Hosen beim Hufschmied nieten zu lassen, damit sie länger hielten. Von den ersten Jeans mit Nieten kostete das Dutzend (!) 13,50 Dollar.

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Kaffee
Der erste Kaffee wurde etwa 1000 n. Chr. von dem arabischen Philosophen und Naturwissenschaftler Avicenna erwähnt. Er nannte das Getränk "bunc", ein Ausdruck, der noch heute in Äthiopien gebräuchlich ist. Jahrhunderte hindurch wurde Kaffee fast ausschließlich als Medizin verabreicht, erst im 16. Jahrhundert trank man ihn in den arabischen Ländern und in Persien.

Kartoffelchips
Die ersten Kartoffelchips wurden 1853 im Hotel Moon Lake House in Saratoga Springs, New York, vom Küchenchef George Crum, einem Indianer, hergestellt.
Er war gebeten worden, eine Beilage zu servieren, die "dünner als die normalen französischen Bratkartoffeln" sein sollte. Das neue Gericht hatte von Anfang an Erfolg und stand fortan als "Saratoga Chips" täglich auf der Speisekarte des Moon Lake House.

Binnen weniger Jahre entwickelte sich eine umfangreiche kommerzielle Produktion, zunächst in den Küchen von Privathaushalten, wo ganze Familien mit der Herstellung, Verpackung und dem Verkauf von Kartoffelchips beschäftigt waren.

Kreuzworträtsel
Das erste Kreuzworträtsel wurde von dem aus Liverpool stammenden Journalisten Arthur Wynne zusammengestellt und am 21. Dezember 1913 in der Wochenendbeilage der "New York World" veröffentlicht.

Wynne arbeitete für die Unterhaltungsseite und war unermüdlich auf der Suche nach einem neuen Zeitvertreib für seine Leser. Eines Tages kam ihm ein vergnügliches Spiel aus seiner Kindheit wieder in den Sinn, das sein Großvater mit ihm gespielt hatte; es hieß "Das magische Quadrat" und war ein beliebtes viktorianisches Gesellschaftsspiel.

Indem er die einzelnen Worte durch schwarze Zwischenräume trennte und 32 Schlüsselwörter angab, schuf Wynne sein erstes Kreuzworträtsel. Man brauchte nicht viel Scharfsinn, um die einfachen Wortdefinitionen zu erraten.

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Luftballon
Die ersten Luftballons verfertigte Michael Faraday im Zuge seiner Experimente mit Wasserstoff im Jahr 1824 in London. Faraday schrieb im selben Jahr im "Quarterly Journal of Science":

"Der Kautschuk ist überaus elastisch, Beutel aus Kautschuk wurden durch Einblasen von Luft ausgedehnt, bis der Kautschuk fast durchsichtig war. Wenn man sie mit Wasserstoff füllt, entstehen leichte Ballons mit bemerkenswertem Auftrieb ..."

Faraday fertigte sich seine Luftballons selbst an, indem er zwei runde Scheiben aus einem Stück Kautschuk ausschnitt und deren Ränder zusammenpresste. Wegen der Pappigkeit des Kautschuks klebten die Ränder von selbst, das Innere des Ballons wurde mit Mehl bestäubt, um ein Verkleben zu verhindern.

Spielzeugballons wurden im Jahr 1825 von Gummipionier Thomas Hancock eingeführt und als Do-it-yourself-Packung angeboten.

Vulkanisierte Luftballons, die im Gegensatz zu ihrem Vorläufern temperaturunempfindlich waren, wurden das erste Mal im Jahr 1847 von J. G. Ingram in London hergestellt. Sie können als die Vorläufer der heutigen Kinderballons gelten.

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Monopoly
Das erste Monopoly wurde zwischen 1931 und 1933 von dem arbeitslosen Heizungsingenieur Charles Darrow aus Philadelphia ersonnen. Als er es der führenden amerikanischen Spielzeugfirma Parker Bros. in Salem, Massachusetts, anbot, wurde er mit der Erklärung abgewiesen, das Spiel sei zu kompliziert, um ein Verkaufserfolg zu werden.

Im Jahr 1934 ließ Darrow in Philadephia trotzdem 5.000 Exemplare seines Spiels auf eigene Kosten anfertigen, die bei der heimischen Bevölkerung so gut ankamen, dass das Unternehmen Parker Bros. seine erste Entscheidung revidierte.

Zu Weihnachten 1935 brachte es das Spiel auf den Markt, zunächst mit mäßigem Erfolg. Aber noch ehe die Feiertage vorüber waren, war ganz Amerika vom Monopolyfieber angesteckt. Monopoly wurde zum meistgekauften Brettspiel aller Zeiten, man schätzt die Verkaufsziffer auf fast 70 Millionen Stück. Die jährliche Auflage von Monopolygeld überschreitet den Gesamtausstoß der US-Schatzkammer.

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Nylon
Das erste Nylon wurde in den Forschungslaboratorien des amerikanischen Chemiegiganten E. I. Du Pont de Nemours & Co. (Inc.) unter der Leitung von Wallace Carothers entwickelt und am 16. Februar 1937 zum Patent angemeldet.

Das erste für den Handel hergestellte Nylonmaterial waren Borsten für Zahnbürsten, die in der Du-Pont-Anlage von Arlington, New Jersey, am 24. Februar 1938 in Produktion gingen.

Nylongarn wurde von Du Pont seit 15. Dezember 1939 in Seaford, Delaware, erzeugt und von verschiedenen Wirkwarenunternehmen zu Strümpfen weiterverarbeitet. Nach gemeinsamer Absprache der Händler wurden die diversen Fabriksmarken alle am gleichen Tag, nämlich am 15. Mai 1940, in den USA auf den Markt gebracht.

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Oktoberfest
Das erste Oktoberfest wurde am 17. Oktober 1810 anlässlich der Vermählung des bayrischen Kronprinzen Ludwig, des späteren Königs Ludwig I., mit der herzoglichen Prinzessin Therese von Sachen-Hildburghausen gefeiert.

Das Fest dauerte 15 Tage. Ganz München war auf den Beinen: Im Jahr 1801 hatte München mit seinen Vororten 49.000 Einwohner, beim ersten Oktoberfest zählte man 40.000 Besucher.

Das Fest fand so großen Anklang, dass man beschloss, es im nächsten Jahr zu wiederholen und die Feststätte "Theresienwiese" zu nennen. Im nächsten Jahr wurde am Oktoberfest bereits eine Tierschau und eine Prämierung von Zuchtvieh abgehalten; als weiteren Programmpunkt gab es in späteren Jahren unter anderem noch die Auszeichnung ackerbaulicher Erzeugnisse. Die ersten Bierzelte wurden erst im Jahr 1818 aufgestellt.

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Puzzle
Der erste Hinweis auf ein Puzzle findet sich in einem 1763 in London erschienenen Wissenschafts- und Kunstführer. Darin wird ein John Spilsbury angeführt, seines Zeichens "Graveur und Zerleger von Landkarten aus Holz, zur Erleichterung des Geographieunterrichts".

Das älteste erhaltene Puzzle ist eine handkolorierte, gravierte Landkarte von "England und Wales, unterteilt in ihre Grafschaften", die im Jahr 1767 von John Spilsbury herausgegeben wurde. Jede Grafschaft war ein Teil für sich. Spilsbury produzierte ungefähr 30 verschiedene in Teile zerschnittene Landkarten, ehe er diesen Broterwerb im Jahr 1782 zugunsten eines Zeichenlehrers an der Schule von Harrow aufgab.

Bilderpuzzels tauchten gegen Ende des 18. Jahrhunderts in England auf. Die Darstellungen zeigen u. a. Reiter, die Bastille (innen und außen mit Ratten!), Soldaten oder eine Kuhmagd, die ihren Galan einen Krug frischer Milch anbietet.

Polizistin
Die erste Polizistin mit voller Amtsgewalt und in Uniform war die ehemalige Sozialarbeiterin Alice Stebbins Wells, die am 12. September 1910 in Los Angeles ihren Dienst antrat.

Mrs. Wells erhielt an ihrem ersten Arbeitstag ein Buch mit Dienstvorschriften, eines über Erste Hilfe und eine Polizeimarke. Mitglieder der Polizeitruppe waren damals berechtigt, unter Vorweis ihres Dienstzeichens die Straßenbahnen im oder auf dem Weg zum Dienst kostenlos zu benutzen. Da sie von den Schaffnern ständig verdächtigt wurde, die Marke ihres Ehemannes zu missbrauchen, machte Mrs. Wells ihrem Vorgesetzten eine dementsprechende Meldung. Die Folge davon war, dass sie sich mit dem Abzeichen "Polizistinnenmarke Nr. 1" ausweisen konnte.

Die allgemeine Ungläubigkeit, dass sie tatsächlich mit allen Vollmachten eines Polizeibeamten ausgestattet war, verlor sich allmählich, als sie begann, eine Uniform zu tragen, die sie selbst entworfen hatte. (Weibliche Polizisten waren Hauptgegenstand von Witzen in den wöchentlichen Comics seit den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts.)

Der Arbeitsbereich von Mrs. Wells umfasste die Aufsicht über Tanzlokale, Rollschuhbahnen, Freilichtvorführungen und ähnliche öffentliche Unterhaltungsstätten, wo sie dafür zu sorgen hatte, dass die Verordnungen befolgt wurden. Zu ihren Amtspflichten gehörte es ferner, vermisste Personen zu suchen und ratsuchenden Frauen im Rahmen der Polizei liegenden Informationen zur Seite zu stehen. Kurz nach ihrer Einstellung wurde verfügt, dass kein junges Mädchen von einem männlichen Beamten verhört werden dürfe. In der Verordnung hieß es:

"Diese Tätigkeit ist ausschließlich Polizistinnen vorbehalten, die aufgrund ihres Verständnisses und ihres weiblichen Einfühlungsvermögens besser das Vertrauen ihrer jüngeren Schwestern gewinnen können."

Neben der Erfüllung dieser Pflichten war Mrs. Wells auch eifrig bemüht, die Notwendigkeit von weiteren weiblichen Polizisten zu propagieren. Der Erfolg dieser Bemühungen ist daraus ersichtlich, dass im Jahr 1916 bereits 17 Polizeistationen in den USA Polizistinnen beschäftigten.

In einer Anzahl von Fachbüchern wird die Meinung vertreten, dass die erste Polizistin der Welt eine gewisse Marie Owen gewesen sein soll, die angeblich im Jahr 1893 von Superintendent Morgan A. Collins von der Detroiter Polizei eingestellt wurde. Es soll an dieser Stelle festgehalten werden, dass die Polizei in Detroit diese Behauptung zurückweist, da sich in ihren Akten keinerlei Hinweis auf eine Marie Owen findet; auch einen Superintendenten namens Morgan A. Collins hat es laut Akten nie gegeben.

In Deutschland wurden die ersten weiblichen Polizisten im Jahr 1923 ausgebildet, und zwar durch die Initiative einer äußerst rührigen englischen Polizeibeamtin namens Mary Allen, die im Jahr 1914 der Polizei beitrat und im Jahr 1919 bereits zum Kommandanten avanciert war. Zwischen den beiden Weltkriegen unternahm Miss Allen ausgedehnte Reisen, unter anderem nach Ägypten, um in anderen Ländern die Gründung von weiblichen Polizeikorps voranzutreiben.

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Q-Tips (Wattestäbchen)
1926 wurden die Wattestäbchen, die von Leo Gerstenzang erfunden wurden, unter dem Namen "Q-tips" vertrieben. Das "Q" steht für "Qualität" und "tips" für die Enden aus Kunststoff- oder Baumwollwatte (engl. tip, "Spitze, Ende"). Dieser Name hat sich nach Art eines Begriffsmonopols eingebürgert.

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Regenschirm
Der erste Regenschirm ist in einer Inventarliste König Ludwigs XIII. von Frankreich genannt, die im Jahr 1637 aufgestellt wurde. Die Liste weist aus: "Elf Sonnenschirme aus Taft in verschiedenen Farben, drei Regenschirme aus Wachstuch, an der Unterseite mit Gold- und Silberspitze besetzt". In diesem Inventar wird zum ersten Mal der Sonnenschutz, der schon in alten Kulturen bekannt war, vom Regenschutz unterschieden.

Höchstwahrscheinlich benutzten weder der König noch seine Höflinge diese schmuckreichen Schirme, aber es ist vorstellbar, dass seine schöne Gemahlin Anna von Österreich sich unter einem schützenden Baldachin aus geölter Seide auf Reisen begab und dergestalt eine Mode begründete, die von den Damen Frankreiches eifrig nachgeahmt wurde.

Die Abneigung der Männer, Regenschirme zu benutzen, wurde in Frankreich früher als in anderen europäischen Ländern aufgebeben. Der Pariser Schirmmacher Marius stellte im Jahr 1715 den ersten Taschenschirm mit zusammenklappbarem Schaft her und pries seine Neuheit mittels illustrieter Plakate an, auf denen eine elegante Dame ein reichverziertes Modell trägt, während ein Herr mit einem Dreispitz einen schlichten Schirm emporhält.

Die früher üblichen, unattraktiven Regenschirme aus Wachstuch mit vorspringenden Walfischbeinen wurden im 19. Jahrhhundert durch feinere, elegantere Modelle abgelöst.

Die Pariser Firma Odiot begann im jahr 1829 mit der Erzeugung von qualitativ hochwertiger Schirmseide. Auch das Gewicht der Schirme wurde von etwa 1,5 kg (Mitte des 17. Jahrhunderts) 200 Jahre später auf 0,4 kg gesenkt, allerdings auf Kosten der Elastizität der Rahmen.

Samuel Fox aus Stockgbridge in Yorkshire löste im Jahr 1852 als erster das Problem mit der Einführung der gefurchten Stahlrippen. Seit dieser Zeit gab es keine einschneidende Veränderung der Grundkonstruktion der Regenschirme mehr.

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Senf
Der erste pastenartige Senf wurde im Jahr 1720 für den Handel von einer gewissen Mrs. Clements aus Durham hergestellt und in London verkauft.
Er wurde in Steinguttöpfen angeboten, die mit alten Dokumenten aus Pergament bedeckt waren. Senf war schon seit dem Mittelalter bekannt, aber nur in Form von Senfkörnern.

Senf war schon vor 3000 Jahren in China als Gewürz geschätzt. Über Kleinasien gelangte er nach Griechenland, wo er im 4. Jahrhundert v. Chr. als Heilmittel bekannt war. Das erste überlieferte Rezept zur Senfzubereitung verfasste der Römer Columella im 1. Jahrhundert n. Chr. Im 8. Jahrhundert wird Senf in einer Schrift Karls des Großen erstmals in Mitteleuropa erwähnt und wurde – von arabischen Pflanzungen in Spanien aus verbreitet – an den europäischen Tafeln bald zu einem wichtigen Gewürz.

So ernannte Papst Johannes XXII. einen seiner Neffen zum "Grand moutardier du pape" – zum "Großen päpstlichen Senfbewahrer". Vor der breiten Verfügbarkeit von Pfeffer und später auch Chili waren Senf und Meerrettich die einzigen scharfen Gewürze, die europäischen Köchen zur Verfügung standen – entsprechend weit verbreitet waren sie.

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Taschenlampe
Die erste elektrische Taschenlampe war eine viereckige, blullaugenförmige Laterne, die im Jahr 1891 von der Electric Lamp Co. in Briston hergestellt wurde. Ihre Leuchtstärke war 2 Candelar. Inklusive Batterie hatte die Lampe ein Gewicht von ca. 1kg. Den ersten großen Auftrag erhielt die Firma von der Bristoler Omnibusgesellschaft, die zu Beginn des Jahres 1892 50 Stück für die Fahrscheinkontrolleure bestellte.

Die erste zylindrische Taschenlampe wurde im Jahr 1898 von dem New Yorker Unternehmen American Electric & Novelty Manufacturing Co. (später American Everready Co.) erzeugt. Das erste Modell, das auf den Markt kam, bestand aus seiner Pappröhre mit Megallverschlüssen, hatte einen Messingreflektor, aber kein Glas.

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Unterhose
Der Vorläufer der heutigen Unterhose ist die mittelalterliche Brouche, eine Art sehr weiter, langer Unterhose an deren Gürtel die Beinlinge angenestelt waren. Im Laufe der Zeit wurden die Beinlinge länger und entwickelten sich zur enganliegenden Hose, zeitweise mit Schamkapsel, die weite und lange Brouche wurde dabei enger und kürzer.

Um 1870 kam die lange Unterhose auf. Der Vorderschlitz wurde nach dem Ersten Weltkrieg eingeführt. Frauen trugen bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts generell keine Unterhose; allenfalls trugen Bäuerinnen eine Hose als Kälteschutz unter dem Kleid. Wobei es hier Überlieferungslücken geben könnte, da sich keine Schriften oder Bilder finden, die sich näher mit dem als profan empfundenen Thema Unterbekleidung beschäftigen.

Etwa 1805 gab es die ersten "Beinkleider" für Damen, die bis unters Knie oder bis an die Knöchel reichten und weit geschnitten waren. Sie waren aus Leinen oder Baumwolle und im Schritt offen. Nach 1840 war die Unterhose für eine Dame Pflicht; die unteren Schichten gingen jedoch weiterhin "unten ohne". Gegen Ende des 19. Jahrhunderts war die weibliche Unterhose sehr weit geschnitten wie eine Pluderhose. Ab 1877 gab es einteilige Kombinationen wie die Hemdhose oder die "Unterrockhose". Der Slip/Schlüpfer wurde 1914 eingeführt.

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Verkehrszeichen
Die ersten Verkehrszeichen, die landeseinheitlich die Verkehrsteilnehmer auf Gefahrenstellen aufmerksam machten, wurden im jahr 1903 auf Veranlassung der Association Generale Automobile in Frankreich eingeführt.

Die Schilder bestanden aus einem schwarzen Rechteck, auf dem in weißer Farbe die jeweiligen Symbole aufgemalt waren. Noch bis heute in Verwendung sind die Hineweise: Rechtskurve, Linkskurve, Brücke, Bahnübergang und steiles Gefälle.

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Weihnachtsbaum
Die Aussage, dass die erste urkundliche Erwähnung eines Christbaumes aus dem Jahre 1419 stammt, ist weit verbreitet, kann allerdings mittlerweile nicht mehr durch Quellen belegt werden. Die Freiburger Bäckerschaft soll nach dieser unbelegten Aussage einen Baum mit allerlei Naschwerk, Früchten und Nüssen behängt haben, den die Kinder nach Abschütteln an Neujahr plündern durften.

Von 1521 datiert ein Eintrag in einem Rechnungsbuch der Humanistischen Bibliothek in Schlettstadt: "Item IIII schillinge dem foerster die meyen an sanct Thomas tag zu hieten" (4 Schillinge dem Förster zu bezahlen, damit er ab dem St. Thomastag die Bäume bewacht). Ab dieser Zeit steht der Weihnachtsbaum in den Häusern der vornehmen Bürger als weihnachtlicher Schmuck.

Von 1539 gibt es wieder einen urkundlichen Beleg, dass im Straßburger Münster ein Weihnachtsbaum aufgestellt wurde. Die Zünfte und Vereine waren es schließlich, die ein immergrünes Bäumchen in die Zunfthäuser stellten. Die ersten Aufzeichnungen über den Christbaum als einen allgemein üblichen Gebrauch stammen aus dem Jahre 1605. Wieder ist es ein Elsässer, der die entscheidenden Zeilen festgehalten hat. Er schreibt: "Auff Weihnachten richtet man Dannenbäume zu Straßburg in den Stuben auf. Daran henket man Roßen auß vielfarbigem Papier geschnitten, Aepfel, Oblaten, Zischgold und Zucker". 1611 schmückte Herzogin Dorothea Sibylle von Schlesien den ersten Weihnachtsbaum mit Kerzen.

Weihnachtsbaum am Potsdamer Platz (Winter 2005). Auch die nächste Nachricht über den Weihnachtsbaum stammt aus Straßburg und wird dem Theologen J. K. Dannhauser zugeschrieben. In dieser zwischen 1642 und 1646 verfassten Schrift ereifert sich der Genannte gegen den Brauch, in den Häusern Weihnachtsbäume aufzustellen. Er schreibt: "Unter anderen Lappalien, damit man die alte Weihnachtszeit oft mehr als mit Gottes Wort begehet, ist auch der Weihnachts- oder Tannenbaum, den man zu Hause aufrichtet, denselben mit Puppen und Zucker behängt, und ihn hernach abschüttelt und abblühen (abräumen) lässt. Wo die Gewohnheit herkommt, weiß ich nicht; ist ein Kinderspiel".

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Das Xylophon
(griech.: xylos - Holz; phone - Stimme) ist ein traditionelles Schlaginstrument, das seine primitiven Ursprünge in Asien hat und in Afrika weiterentwickelt wurde. Es gehört zur Familie der Stabspiele (engl. Mallet-Percussion), zu deren wichtigsten Vertretern in Europa neben dem Xylophon das Marimbaphon (Marimba), das Glockenspiel und das Vibraphon zählen.Bereits Anfang des 16. Jahrhunderts war es in Deutschland als "Hölzernes Gelächter" bekannt.

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Yale University
Die Yale-Universität ist nach der Harvard University in Cambridge (Massachusetts) und dem College of William and Mary in Williamsburg (Virginia) die drittälteste amerikanische Hochschuleinrichtung. Yales Anfänge liegen im Beschluss An Act for Liberty to Erect a Collegiate School des General Court der Kolonie Connecticut vom 9. Oktober 1701, wonach eine Kollegschule errichtet werden soll.

Bald danach stiftete eine Gruppe von 10 Kongregationalisten ihre als Harvard-Schüler erhaltenen Materialien der Einrichtung als Grundstock für die Bibliothek. Die Harvard University war Jahre vorher die einzige Hochschule in Nordamerika. Yale wurde gegründet, um Führungspersonen auszubilden. Die ursprünglich Collegiate School genannte Anstalt eröffnete ihren Lehrbetrieb im Haus ihres ersten Rektors Abraham Pierson in Killingworth, heute Clinton (Connecticut).

1716 zog die Collegiate School nach New Haven um und wurde 1718 aufgrund einer umfangreichen Spende von Elihu Yale in Yale College umbenannt.

Yen (japanische Währung, yen = runder Gegenstand)
Der Yen wurde 1871 von der Meiji-Regierung als Währung nach europäischem Vorbild eingeführt. Er löste das komplizierte Währungssystem der Edo-Zeit ab.

Wechselkurs zum US-Dollar seit 1950Die Neue Währungsverordnung von 1871 machte die Verwendung des Dezimalsystems zur Bedingung und unterteilte den Yen in 100 Sen und 1000 Rin. Die Münzen wurden nach westlichem Vorbild in runder Form geprägt. Der Wert eines Yen wurde gesetzlich mit dem Wert von 26,956 Gramm (0,8667 Feinunzen) Silber festgelegt, diese Festlegung ist auch heute noch gültig. Die Verordnung schrieb auch vor, dass der Yen durch Goldreserven gedeckt war.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Yen fest an den US-Dollar gekoppelt, mit einem Kurs von 360 Yen für einen US-Dollar. Die Sen- und Rin-Münzen wurden 1954 aus dem Umlauf genommen und sind heute nur noch von rechnerischer Bedeutung. Seit dem Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems 1973 wird der Wert des Yen vom freien Währungsmarkt bestimmt.

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Zahnbürste
Archäologische Funde in altägyptischen Gräbern aus der Zeit um 3.000 v. Chr. belegen, dass die früheste uns bekannte Zahnbürste ein kleiner Stock zum Kauen war. Es war das dünne Stück eines Astes, das an einem Ende zerfasert wurde. Bei einigen Naturvölkern sind solche Kaustöckchen noch heute in Gebrauch (z. B. Miswak).

Im Kaiserreich China wurden um 1500 Zahnbürsten mit Borsten entworfen, die allerdings die Form eines Pinsels hatten. Die Borsten stammten aus dem Nacken von Hausschweinen und wurden an Stielen aus Bambus oder Knochen befestigt. Um das Jahr 1500 gab es in Deutschland Reinigungssets aus Knochen, in denen eine Zahnbürste zusammen mit einem Ohrlöffel und einem Zahnstocher montiert war, wie ein archäologischer Fund aus Lübeck zeigt.

In Europa bevorzugte man wohl das weichere Pferdehaar als Bürstenmaterial, denn der französische Arzt Pierre Fauchard, der als Vater der modernen Zahnheilkunde gilt, äußerte sich in seinem Lehrbuch von 1728 abfällig über die wirkungslosen, weil viel zu weichen, Zahnbürsten aus Rosshaaren. Zu der Zeit wurden die Zähne überwiegend mit Schwämmen oder Läppchen gereinigt.

Im deutschen Sprachraum wird die Zahnbürste 1700 zum ersten Mal von Vhr. Hellweg schriftlich erwähnt. Der Engländer William Addis gründete 1780 die erste Firma, die Zahnbürsten professionell aus Kuhknochen und -borsten herstellte.

Die Zahnbürste war ein Luxusgut der Wohlhabenden. Mit der Erfindung des Nylons wurde 1938 die billige Massenherstellung von Zahnbürsten ermöglicht. Diese erste Generation von Zahnbürsten war jedoch noch so hart, dass sie das Zahnfleisch verletzen konnten und daher kaum zu empfehlen waren. Erst 1950 war weicheres Nylon verfügbar, das sich besser eignete.

Zahnpastatube
Die ersten faltbaren Zahnpastatuben wurden im Jahr 1892 von dem Zahnarzt Washington Sheffield in New London, Connecticut, hergestellt und später in seinem Unternehmen Sheffield Tube Corp. erzeugt.

Die ersten faltbaren Tuben wurden allerdings schon mehr als 50 Jahre früher, und zwar im Jahr 1841, vom amerikanischen Künstler John Rand zum Patent angemeldet. Sie wurden jedoch zur Verpackung von Ölfarben von der Firma Devoe & Reynolds verwendet.

Die erste Kunststofftube wurde von der Firma Bradley Container Corp. in Delaware im Jahr 1953 hergestellt, und zwar für die Sonnencreme "Sea and Ski".

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