| Der
28. April 2010 war nicht nur für die Schule eine
Premiere in Sachen Autorenlesung eines Bücher
schreibenden, hiesigen Lehrers, sondern auch für
Frau Halbe-Bauer selbst der Beginn eines neuen Lebensabschnitts
- und, wie sie selbst sagt, der Anfang eines Abschieds
vom Kolping-Kolleg Freiburg.

©
Manfred Halbe
Ulrike
Halbe-Bauer wäre sich allerdings selbst untreu,
würde sie das Rentner-Dasein im Schaukelstuhl
eines heimischen Gartens verbringen. Sicherlich ein
schöner Gedanke, doch wer Frau Halbe-Bauer kennt,
weiß, dass das im Augenblick sicherlich nicht
das ist, was zu ihr passt. Der Wunsch, am liebsten
für ein Jahr in der Künstlerstadt Venedig
leben zu können, spricht für sich. Schon
in ihrem Buch, das sie in Zusammenarbeit mit Brigitta
Neumeister-Taroni über Künstlerfrauen geschrieben
hat, wird deutlich, dass sie den Blick für und
auf das Detail hinter dem Offensichtlichen besitzt.
Eine Gabe, die nicht jedem Menschen zu eigen ist.
Mit
kreativer, musikalischer Unterstützung der so
herzlich strahlenden Pianistin Elisabeth Stäblein-Beinlich,
las Ulrike Halbe-Bauer aus ihrem neusten Werk "Die
Frauen der Künstler: Er, ich & die Kunst"
vor.

©
Manfred Halbe
Die
Zuhörer konnten ihrer angenehmen Stimme lauschen
und mit jedem weiteren Wort ergriff mehr Lust den
Raum, jegliche Biographie aus diesem Buch zu erfahren.
Aus dieser Auftragsarbeit wurde ein bebilderter, interessanter
Schmöker, der nicht nur unterhält, sondern
vor allem auch vermittelt.
Die
Fähigkeit, sich in einer Erzählung in die
einzelnen Frauen verschiedener Biographien und Charakteren
zu versetzen und sie neben den großen Künstlern
wie Salvador Dali und van Gogh aufleben zu lassen,
hat Frau Halbe-Bauer beeindruckend in Szene gesetzt.
Zahlreich war das Kollegium und die Schülerschaft
erschienen und wurde nicht enttäuscht.

©
Manfred Halbe
Wir
wünschen Frau Halbe-Bauer alles Liebe und Gute
für ihren weiteren Lebensweg. Diejenigen, die
sie einmal als Lehrerin gehabt haben, werden sie auch
definitiv als solche vermissen. Es war eine schöne
Zeit mit Ihnen! Wir wünschen Ihnen, dass jetzt
noch weitere, vielleicht sogar noch viel schönere
Zeiten für Sie anbrechen, in denen Sie sich Ihrer
Leidenschaft - dem Schreiben - in aller Form widmen
können. Alles Gute von uns - und beehren Sie
das Kolping-Kolleg bald wieder mit noch vielen weiteren
Büchern, die wir aus Ihrer Hand geschrieben lesen
und hören dürfen.
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