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07.
Juni 2008
"1000
Jahre Wiehre" - es war der perfekte Anlass
für einen Tag der offenen Tür, der
sogleich auch zum Schulfest umorganisiert wurde
und der letztendlich auch wirklich guten Anklang
fand.
Schon
Wochen vorher wurden Pläne geschmiedet
und diese dann einige Tage vor dem großen
Tag umgesetzt. Die Klassen und Lehrer malten,
schrieben, bastelten und richteten her, um den
Besuchern des KoKos ein breites und buntes Bild
des Schulalltags, der Fächer und Aktionen
bieten zu können.
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Frischgebackener
Kuchen und würzige Pizza, belegte Brötchen,
süße Waffeln und betörender
Kaffee duftete von allen Seiten durchs Haus
und bestenfalls holte man sich erst einmal ein
Gläschen Sekt, Saft oder Limo, um sich
in Ruhe die Lehrerwand anzusehen und die Steckbriefe
der Ehemaligen durchzulesen. |
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Überaus
gut beschildert, fand man sich schnell zurecht
und es sollte in alle Richtungen ein erstrebenswertes
Ziel geben. Sei es, um den Flohmarkt zu besuchen,
dessen Verkaufserlös einem guten Zweck
zukommen sollte, des Innenhofs, in dem sich
nicht nur die Waffeln, sondern auch etliche
Biertische und -bänke finden ließen,
oder sogleich in einen Plakatwald voller Kreativität
die Stufen hinauf zu einzelnen Vorstellungen
und Ausstellungen. |
Einige
Referate und Latein hatten sich an den Wänden
des Treppenhauses ausgebreitet, und man erfuhr,
wie viele alltägliche Worte doch eigentlich
aus dem Lateinischen kommen. Man benutzt sie
täglich (z.B. Computer) und macht sich
kaum einmal Gedanken dazu. Eindrucksvolle Kunst
und Photos fanden sich an den Flurwänden
und die Klassenzimmer beherbergten spezielle
Themen, über die man sich im Bezug zur
Schule informieren konnte. |
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Gleich
im ersten Stock wurde man in verschiedene Länder
entführt und so fand man in Raum 15 Frankreich,
China hatte sich in Raum 16 breit gemacht, englischsprachige
Länder boten in Raum 19 ein Gewinnspiel
für jedermann, bei dem ein unbekannter
Hauptpreis winkte. Gerne aber nahmen wir auch
den Trostpreis englischer Karamellen für
unsere inkorrekten Antworten. |
Theater
hatte sich übrigens hier in Raum 17 eingeschlichen,
aber wir verbuchten dies unter "Deutschland"
- dem Land der Dichter und Denker, das es doch einst
gewesen ist.
Für
die vormittagliche, musikalische Unterhaltung
sorgte Max' Band "Philadelphia",
die ihre CD live zum Besten gab, und für
eine supergute Stimmung sorgten.
Wer
das verpasst hat, kann auch einfach mal bei
www.philadelphia-band.com
vorbeischauen. Max und seine Geschwister Lena
und Lugi freuen sich über Deinen Besuch.
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Der zweite Stock bot
ein Weltreligionsquiz, bei dem so manch einer ins
Schwitzen kommen konnte, denn so gut kannte man sich
dann doch nicht aus.
Naturwissenschaftlich
ging es im dritten Stock zugange, in dem Herr Eisenmann
Physik zum Anfassen lebendig gestaltete. Ein Wasserteufel
hatte sich eingeschlichen und unter seinem Argusauge
durfte man sich unter anderem an magnetisch-schwebenden
Kugeln begeistern, einem Naturlicht, das prismatisch
den Blickwinkel veränderte, und einem Mikrochip
unterm Mikroskop an die Wäsche gehen und sich
in die faszinierende Welt der Kleinteile entführen
lassen.
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Aber
auch Herr Schantz wartete mit seinen Schülerinnen
auf, die den Chemiesaal in eine Hexenküche
verwandelten, was Susanne endlich als (liebenswerte)
Hexe entlarvte, denn geheimnisvoll bunte Tränke,
die die Farbe wechseln, blubbern und rauchen,
Seifenblasen anderer Hexen die auf wundersame
Weise nicht mehr der Schwerkraft gehorchen konnten
uns überzeugen - und wir ließen uns
nicht mehr einreden, dass Trockeneis und Natriumhydroxid-Pulver
dafür zuständig sei. |
Susanne
verstand sich allerdings auch perfekt darin,
die Menge wachzurütteln, in dem sie eine
löchrige Kaffeedose durch ein Wasser-/Sauerstoff-Experiment
zum Knallen brachte.
Oder
ging es hier doch nicht ganz mit rechten Dingen
zu und sie verkauften es nur unter dem Titel
"Knallgas"?
Wir
waren ja schon durch den Wasserteufel von
Herr Eisenmann vorgewarnt, dass es in diesem
Stockwerk nicht mit rechten Dingen zugehen
konnte.
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Katrin zeigte dann
auch gleich, mit welcher unsichtbaren "Tinte"
sie ihre Hexenformeln aufzeichneten, die mit zwei
verzauberten Lösungen erzeugt wurde, und mit
einer dritten sichtbar machte, und Lydia veranschaulichte
am Overhead-Projektor mit Strom und einem Silbernitrat-
und Ammoniakgemisch welch wundersame Dinge sich ereignen
können, wenn es um die Ausbreitung der Stoffe
mit und zu Polen geht.
Und
abermals Dank Susanne wissen wir es jetzt sicher:
Hexen arbeiten gerne im Kerzenschein und der einzige
Grund, warum sie damit niemand beobachten können,
ist der, dass sie eine ganz eigene Art haben, diese
zu löschen. Das Geheimnis liegt im CO².
Vorzugsweise nutzen Hexen Teelichter und somit kann
auch die Frage geklärt werden, warum man in einem
uns allen bekannten schwedischen Möbelhaus nicht
umhin kommt, eine Tüte dieser mitzunehmen: sie
sind eindeutig verhext!
Eva
gesellte sich ebenfalls dazu und erhärtete den
Verdacht, dass Hexerei keinem Aberglauben unterliegt,
denn sie brachte ein Tempo zum brennen und konnte
es auf wundersame Weise, und unter dem Vorwand CO²
zu benutzen, wieder löschen. Behauptet wurde
natürlich, dass das Wasser das Papiertaschentuch
schützte, aber wir wissen es mittlerweile besser
- Zauberei ist kein Mythos!
Auch
das Magnesium auf Trockeneis konnte uns nicht mehr
täuschen, denn wer mit diesen Zutaten Funken
erzeugen kann, muss eindeutig magisch veranlagt sein.
Oder wie sonst kann man erklären, dass das dabei
entstandene, grelle Licht die Zuschauern blenden sollte,
um zu verdecken, wie der Zauberstab geschwungen wurde?
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Natürlich
wurden all diese Offenbarungen dieser Geheimnisse
gleich geahndet, denn Hanna sollte nur knapp
einem Abfackeln durch eine grüne Stichflamme
entgehen.
Wir
sind ja froh, dass die Sicherheitsbestimmungen
eine Schutzbrille vorschreiben, nicht auszudenken,
wenn ihre hübschen braunen Augen auf einmal
froschgrün geworden wären.
Quak
- in diesem Sinne wäre dann auch der Froschkönig
zu erklären ;) |
Fazit:
und nach diesen Erkenntnissen war es überaus
wichtig, endlich von den fast schon ausverkauften
leckeren Kuchen und Torten zu probieren, die
die Klasse 11 in ihrer selbsteingerichteten
Caféteria im Erdgeschoss anboten, und
dazu einige Impressionen ihrer Barcelona-Studienfahrt
an die Wand warfen.
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Entspannung,
gute Gespräche, ein ganz neues Weltbild
und ein wunderschöner Samstag-Nachmittag,
den wir gerne im nächsten Jahr wiederholt
sehen würden.
Vielen
Dank für all die Mühen, es hat sich
wahrlich gelohnt!
Neve
& aBraXaS
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Weitere
Bilder findet Ihr in unserer Zeitungsgalerie
;)
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