Kolping Kollegs Freiburg - Schülerzeitung
Kolping Kollegs Freiburg - Schülerzeitung
Kolping Kollegs Freiburg - Schülerzeitung
Kolping Kollegs Freiburg - Schülerzeitung
Schülerzeitung des Kopling Kollegs Freiburg Die erste Seite | Kritisch | Alice im Wunderland Impressum
Schülerzeitung des Kopling Kollegs Freiburg

Die erste Seite
kurz & knapp
Klassenzimmer
Schulisches

ARTIKuLieren
Kritisch 
Wissenswert
Allerhand
Humoristik
Sammelsurium

LESERecke
Inserate
Partner & Links

Die Redaktion
Sitemap
Navigation

 

 

Schülerzeitung des Kopling Kollegs Freiburg

 

 

Filmrezension

Alice im Wunderland

News der Schülerzeitung des Kopling Kollegs Freiburg

Alice im Wunderland
Genre: Fantasy
Thema: Psychiatrie/Vergangenheitsbewältigung
FSK: ab 12 Jahren
Start: 25.02.2010
Land: USA 2010
Verleih: Walt Disney
Länge: 108 Minuten
Originaltitel: Alice in Wonderland
Homepage: www.disney.de/DisneyKinofilme/alice


Besetzung:
Mia Wasikowska, Johnny Depp, Helena Bonham Carter, Crispin Glover, Anne Hathaway

Gesehen von: aBraXaS am: 14.03.2010

Eine Rezension über einen Film schreiben, der in einem etwas sehr entscheidendes, etwas sehr persönliches bewegt hat, ist nicht möglich. Ich weiß nicht, wie ich beschreiben soll, was ich gesehen habe, was ich gefühlt habe. Ich weiß aber, dass ich befangen bin und auch befangen sein möchte.

Hast Du schon von diesem Trank getrunken, von dem Kuchen probiert? Hattest Du eine Tasse Tee? -

Gut fand ich vor allem, dass es kein gänzliches Remake war, sondern eine Fortsetzung von der Ursprungsgeschichte, die hoffentlich jeder als Kind kennenlernen durfte. Die Grinsekatze ist leider nicht so, wie ich sie mir vorgestellt habe - war sie nicht immer lila-gelb geringelt? Wie dem auch sei, sie spielt ihre Rolle gut, wie alle Schauspieler sie einmalig verkörpern. Die Charaktere hätten nicht besser, nicht schöner, nicht passender besetzt sein können. Auch ein großes Lob an die Maske und den Bereich "Kostüme", sie sind hervorragend gelungen.

Das Ende ist leider etwas unspektakulär, es fehlt etwas, das ich nicht ganz greifen kann. Leider hier ein paar Abzüge. Auch ein, zwei Punkte weniger, weil einige Dinge einfach etwas zu oberflächlich abgehandelt wurden, wo man viel mehr hätte draus machen können (ergo: "Die Moral von der Geschichte" ist auch während es Filmverlaufs etwas schlecht ausgearbeitet). Alice trifft hier und da Entscheidungen, die andere ohne Wenn und Aber mitmachen. Hier wurde definitiv der Fokus auf die Bilder gelegt, aber Tim Burton hat zumindest gerade noch die Kurve für die Geschichte bekommen, wenngleich mit einigen Einbußen. Dennoch habe ich mich mehr als nur gut unterhalten gefühlt.

Es war mein erster 3D-Film "heutiger Zeit" und vielleicht kann jemand verstehen, der weiß, wie es ist, in Geschichten zu leben, eine eigene Welt im Kopf zu haben ("Ich lebe in meiner eigenen Welt. Aber das ist okay, man kennt mich da." (Zitat nach einer Gruppe bei StudiVZ)), wenn ich sage, dass dieser Bereich, diese Möglichkeit, einen Film zu sehen (man kann das heutige 3D nicht mit dem damaligen vergleichen), sehr gefährlich ist. Gefährlich deshalb, weil jemand, der sich so sehr eine Idealwelt wünscht, wie ich es tue, wie Alice es tut, sehr schnell darin verloren geht, wenn man für anderthalb Stunden das Gefühl hat, das real wird, was man sich schon seit seiner Kindheit wünscht. Mir als Zuschauer ging es wie Alice selbst und ist fast schon ein herber Schlag ins Gesicht, wenn man es nicht besser wüsste, wenn der Vorhang fällt und die Show zuende ist.

Aber erlebt es einfach selbst. Ich jedenfalls bin froh, dass nicht "Avatar", sondern "Alice im Wunderland" der erste Film in 3D war, den ich gesehen habe. Ein Manko allerdings ist, auch wenn man vorn die Effekte besser erleben kann, Schrift und ganz nahe Dinge verleiten zum schielen und strengen das Auge an. Wer Augenticks haben sollte, sollte sich überlegen, ob er das aushält. Allen anderen sei geraten: Bleibt doch auch einfach mal sitzen, wenn der Film vorbei ist und der Abspann läuft. Man könnte ein paar Kleinigkeiten verpassen.

Zu viele Leute behaupten, einen Film genossen, vielleicht verstanden, gar verinnerlicht zu haben. Kommt der Abspann, bleibt das Gefühl nur der Nebel einer Erinnerung, von dem sie nur leere Worte zu berichten wissen. Sie sind, die einfach aufstehen und gehen. Mal inne halten in dieser schnellen Zeit, mal Danke sagen an die Macher, die Schauspieler, die Musiker, die Dich gut unterhalten haben. Einmal darüber nachdenken, was man gerade gesehen hat und auch: schauen, was man noch sehen kann.

Ob ich meinen Verstand verloren habe? Ich hoffe es. Dann gehöre ich zu den Besten. Und Du?

Humor
Action
Spannung
Anspruch
Gefühl
Bilder
Story

 

Kolja
aBraXaS
Gesamtnote
folgt
2,1
2,1

 

 

In eigener Sache: Danke an unseren Partner
An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal herzlich beim Cinemaxx Freiburg bedanken, das unseren Rezensions-Redaktions-Mitgliedern ermöglicht, aktuelle Filme im Kino zu sehen, über die wir schreiben können. Des weiteren auch ein Dankeschön für die Erlaubnis, Filmmaterial (Bilder und Texte) verwenden zu dürfen. Anders wäre es uns weniger oft möglich, über aktuelle Filme im Kino berichten zu können.

nach oben

 

Schülerzeitung des Kopling Kollegs Freiburg

Sitemap

Bluecounter Website Statistics Bluecounter Website Statistics
vServer

Design © Sirpa Weiler (ab 2008) - Alle Rechte vorbehalten.